
Menschen produzieren oft systematisch chancenungerechte Umfelder für ihre Mitmenschen. Diskriminierung findet aufgrund von Herkunft, ethnischer oder religilöser Zugehörigkeit, Geschlecht oder sozialer Lage statt. Strukturelle Unrechtserfahrungen wie ungleiche Bildungschancen, Armut, Ausgrenzung oder Erfahrungen mit institutioneller Benachteiligung wirken vor allem stark im Jugendalter und prägen oft das gesamte weitere Leben.
Die Friedenspädagogin Sumaya Farhat-Naser arbeitet seit vielen Jahren mit palästinensischen Jugendlichen in formalen und informellen Kontexten in der Westbank. In dem Workshop reflektieren die Teilnehmenden mit Sumaya die herausfordernde Situation von Jugendlichen in Wien u.a. in Bezugnahme auf die Siutation im Nahen Osten. Sumaya berichtet aus ihrer Arbeit und teilt Methoden zur Stärkung des Selbstwerts und der Selbstwirksamkeit von Jugendlichen ...
...damit Offenheit und Toleranz trotz Unrechterfahrung möglich ist.
Zielgruppe: Menschen speziell Pädagog:innen, die mit Kinder- und Jugendlichen arbeiten, Mitarbeiter:innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit und alle, die diese Methoden in ihrer Vereinsarbeit heranziehen wollen
Kosten: keine für Teilnehmende
Workshopleitung: Sumaya Farhat-Naser
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Zur Person:
Sumaya Farhat-Naser, geboren in Bir Zait bei Jerusalem ist eine palästinensische Friedensvermittlerin im Westjordanland und Buchautorin. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Hamburg Biologie, Geographie und Erziehungswissenschaften und promovierte in angewandter Botanik. 1982 bis 1997 war sie Dozentin für Botanik und Ökologie an der palästinensischen Universität Bir Zait. Von 1997 bis 2001 war sie Leiterin des palästinensischen Jerusalem Center for Women, das sich gemeinsam mit der israelischen Gruppierung „Bat Shalom“ für den Frieden engagiert.
Sumaya Farhat-Naser setzt sich seit Jahrzehnten für Frieden und Dialog zwischen PalästinenserInnen und Israelis ein. Sie ist bekannt für ihre Vortragstätigkeit und für verschiedene Projekte, in denen sie Frauen motiviert, eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes herbeizuführen. Sie arbeitet in vielen Projekten mit Jugendlichen v.a. im formalen Bildungskontexten. Sumaya wurde mehrfach für ihre Friedensarbeit ausgezeichnet unter anderem mit dem Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte (1995) und mit dem Mount Zion Award für die Versöhnung (1997).
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Hinweis auf die Veranstaltung: Sumaya Farhat-Naser – Palästinas botanisches Erbe am Mo, 30. November im Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Straße 2-4, Stiege 2, Mezzanin, Tür 22, 1090 Wien. Weitere Informationen hier
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Der Workshop findet in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Gewaltprävention am Alsergrund und dem Weltgebetstag der Frauen statt.

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