
Was hat Martin Luther mit heutigen rechtspopulistischen und rechtsextremen Strömungen zu tun?
Unter dem Schlagwort „Neue Rechte“ versammeln sich Denkbewegungen, Think-Tanks und Netzwerke im Vorfeld rechtsextremer und rechtspopulistischer Alltagspolitik und versuchen so, ihre Ideen langfristig gesellschaftlich zu verankern. Immer wieder greift die "Neue Rechte" auf Martin Luther als historische Figur zurück, um ihre Positionen zu legitimieren und anschlussfähig zu machen.
Der Theologe Johannes Modeß wird in einer interaktiv gehaltenen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung vorstellen, wie das geschieht, welche rechten Strategien an Luther andocken und wie sich Theologie und Kirche aufstellen können, um solche Strategien zu erkennen, zu enttarnen und ihnen entgegenzuwirken.
Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, wie solche Narrative erkannt, kritisch eingeordnet und ihnen wirksam begegnet werden kann.
Mitdiskutieren ausdrücklich erwünscht!
Response: tba
Moderation: Vanessa Spanbauer
Die Reihe „Neue Perspektiven aus Religion und Gesellschaft“ bringt aktuelle gesellschaftliche Fragen mit theologischen Perspektiven ins Gespräch – offen, kritisch und dialogorientiert. Sie richtet sich besonders an Studierende und junge Erwachsene, die Lust haben, komplexe Themen gemeinsam zu durchdenken und unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen. Ab diesem Semester findet die Reihe im Evangelischen Studentenheim "Wilhelm-Dantine-Haus" statt.