
Es ist für das Gemeinwesen, die Menschen und die Gemeinden, so wichtig wie schon lange nicht mehr, resilient zu sein. Unsere Gesellschaft ist im Großen wie im Kleinen von Umwälzungen betroffen: Prekäre soziale Lage von vielen Einzelnen aber auch von Organisationen und Wirtschaftstreibenden, Diskriminierungen, die erneut zur Normalität verkommen, Frieden, der keine Garantie mehr hat.
Der Alsergrund scheint die Kraft in sich zu tragen, aus Anlassfällen und Missständen Konzepte, und Initiativen zu entwickeln, die auch immer wieder über den Bezirk hinaus wirken. So ist die Obdachloseneinrichung neunerhaus rund um den Franz-Josef-Bahnhof entstanden. Die offizielle Parteigründung der Grünen fand nach der Bewegung in der Lobau im Albert-Schweitzer-Haus statt.
Auf einem Spaziergang durch den Bezirk wollen wir dieser Kraft gemeinsam mit kreativen Methoden nachspüren.
Was könnte dahinterstecken? Wie können wir diese guten Voraussetzungen bewahren und bestärken?
Input geben verschiedene Menschen zu Bevölkerung, aktuellen Initiativen, sozialen Einrichtungen und zur jüngeren und älteren Geschichte.
Der Spaziergang richtet sich an alle Interessierte mit oder ohne Bezug zum Alsergrund.
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Der Spaziergang wird in Kooperation mit dem Theater der Unterdrückten Wien durchgeführt. Die Idee ist im Rahmen der Arbeitsgruppe Gewaltprävention am Alsergrund und einem Erasmus+ Projekt in Rom entstanden.